DAS sollten Sie beim Windows-10-Upgrade in Ihrem Unternehmen beachten!

 

Sie haben sich dazu entschieden, in Ihrem Unternehmen Windows 10 einzuführen? Dann fragen Sie sich sicherlich, ob Ihr Unternehmen optimal auf den Umstieg vorbereitet ist oder Sie noch entsprechende Vorbereitungen und Vorkehrungen treffen sollten. Zudem sind viele Unternehmen unsicher, ob sie den Umstieg selbst durchführen können, oder ob sie lieber professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen sollten.

 

Wir fassen für Sie zuerst beispielhaft zusammen, wie Sie sich selbst richtig auf die Neuinstallation vorbereiten, welche Herausforderungen Sie bei Anwendungssoftware und Hardware-Peripherie erwarten können, was Sie während der Implementierungsphase erwartet und wie Sie die Sicherheit bei der Umstellung gewährleisten, um im Anschluss Alternativen aufzuzeigen.

 

Windows-10-Upgrade für Unternehmen richtig vorbereiten!

Bevor sie auf Windows 10 umstellen, sollten Sie sich zunächst vergewissern, dass Ihre vorhandenen Rechner die notwendigen Anforderungen erfüllen und mit Windows 10 kompatibel sind. Die Mindestanforderungen, die Ihre Rechner gemäß Microsoft erfüllen sollten, sind folgende:

  • Prozessor mit mindestens 1 Gigahertz (für die 64-Bit-Version zusätzlich 64-Bit-Modus)
  • Arbeitsspeicher mit mindestens 1 GB (32-Bit-Version) bzw. 2 GB (64-Bit-Version)
  • Freier Festplattenspeicherplatz von mindesten 16 GB bzw. 32 GB
  • Mindestens eine DirectX 9 Grafikkarte mit WDDM 1.0 Treiber
  • 800x600 Pixel Display-Auflösung
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Bitte beachten Sie, dass dies die Mindestanforderungen für einen normalen PC sind. Für Ihr Unternehmen können durch eingesetzte Softwarelösungen oder spezifische Infrastrukturen leistungsstärkere Systeme erforderlich sein.

 

Wir empfehlen, eine technische Analyse durch eine IT-Techniker durchführen zu lassen.

Wenn die Rechner in Ihrem Unternehmen den von Microsoft genannten Mindestanforderungen nicht entsprechen, sollten Sie vor der Installation über die Anschaffung neuer PCs nachdenken. Es ist zum Beispiel bekannt, dass Windows 10x64 nicht auf Pentium D-Systemen laufen wird. Mit dem Kauf vermeiden Sie ärgerliche Kompatibilitätsprobleme bereits im Vorfeld und stellen sicher, dass sich Ihre Rechner für die Installation des Windows 10 Upgrades eignen. Sollten Sie unsicher sein, ob sich Ihre vorhandenen Computer für die Umstellung eigenen, sprechen Sie gerne einen Experten an. Dieser kann Ihnen eine ausführliche Einschätzung geben und sich einen individuellen Eindruck vor Ort verschaffen.

 

Auch ältere Peripheriegeräte könnten unter Windows 10 nicht mehr laufen. Das betrifft zum Beispiel Drucker, Eingabegeräte und Multifunktionsgeräte. Manche Hersteller haben sich nicht die Mühe gemacht, für Windows 10 aktualisierte Treiber zum Download anzubieten.

 

Neben den technischen Anforderungen sollten Sie auch Ihre Mitarbeiter auf die Umstellung und Implementierungsphase vorbereiten. Insbesondere Mitarbeiter, die schon seit vielen Jahren mit einer alten Windows Version arbeiten, können sich schnell überfordert fühlen oder Unmut äußern. Fördern Sie daher den Dialog und bieten Sie zum Beispiel Workshops oder Schulungen an.

 

Windows 10: Was passiert mit Ihrer installierten Software?

Bevor Sie mit der Installation des neuen Betriebssystems beginnen, sollten Sie bedenken, dass nicht alle vorinstallierten Programme und Treiber erhalten oder übernommen werden. Manche laufen auch unter Windows 10 nicht mehr, oder nicht mehr so, wie gewohnt. Insbesondere können Probleme bei Anwendungen auftreten, die bei OEM-Rechnern vorinstalliert sind. Auch fallen Softwarelösungen weg, die es in Windows 7 oder 8.1 gab, in Windows 10 aber eingestellt wurden. Ein Beispiel dafür ist der Internet Explorer. Alles in allem bemüht sich Microsoft aber um das Erhalten der Programme.

 

Drucker, Scanner und Co. – Sind Ihre Geräte mit Windows 10 kompatibel?

Wenn Sie es nicht ohnehin schon getan haben, sollten Sie die verwendete Software und sämtliche Peripheriegeräte bei allen Computernutzern abfragen und dann für alle Angaben prüfen, ob es bekannte Inkompatibilitäten oder neue Treiber und Programmversionen gibt. Erst wenn dieser Schritt abgeschlossen ist – und Sie auch Lösungen für veraltete Soft- und Hardware gefunden haben - kann das Projekt weitergehen. Auch wenn Sie eine Standard-Software im Unternehmen nutzen, können einzelne Mitarbeiter auch Insellösungen einsetzen, zum Beispiel im Bereich CAD- oder Grafik.

 

So schützen sie Ihre Daten beim Umstieg auf Windows 10

Um die Sicherheit aller wichtigen und wertvollen Unternehmensdaten zu sichern, sollten Sie in jedem Fall für alle Daten Windows 10 kompatible Backups durchführen! Sollten Sie unsicher sein, wie Sie die Backups am besten durchführen können, sprechen Sie uns gerne an. Weitere Tipps zu wichtigen Einstellungen und zum Thema Sicherheit und Datenschutz, finden Sie in unserem Artikel „Windows 10 Upgrade Sicherheit“.

 

Ergänzend dazu sollten Sie sich in Ihrem Unternehmen mit dem Thema Gruppenrichtlinien auseinandersetzen. Diese ermöglichen Ihnen über die Group Policy Management Console durch die Gruppierung von Geräten, zwischen Administratoren, Bereitstellungs- oder Validierungsgruppen zu unterscheiden. Damit wird Ihnen eine bessere Qualitätskontrolle und ein sicheres Arbeiten möglich.

 

Upgrade auf Windows 10: Tipps für die Implementierungs-Phase

Vor dem Beginn der Implementierungs-Phase sollten Sie als Unternehmen überlegen, ob Sie die Implementierung selbst stemmen können oder einen professionellen IT-Dienstleister zu Rate ziehen möchten. Die zweite Option ermöglicht Ihnen eine schnelle und einfache Umstellung und eine fachkundige Begleitung des gesamten Prozesses: Von der Vorbereitung bis zum Abschluss des Upgrades.

 

Wenn sie darüber nachdenken, die Implementierungs-Phase eigenständig durchzuführen, sollten Sie in jedem Fall vorab sicherstellen, dass Sie auf genügend personelle Ressourcen und qualitatives Know-how zurückgreifen können. Eine Implementierungs-Phase ist durchaus komplex und benötigt eine Menge Zeit sowie eine gute Vorbereitung für eine reibungslose Umsetzung. Unterschätzen Sie die Umstellung daher nicht und überlegen Sie sich im Vorfeld, wie Sie die Umstellung der Arbeitsrechner organisieren möchten! Involvieren Sie die Computernutzer in Ihrem Unternehmen und stellen Sie ihnen Ansprechpartner für Fragen und Problemen an die Seite. So können Sie die meisten Konflikte und Probleme bereits im Vorfeld ausschließen.

 

Windows-10-Upgrade im Unternehmen: Sicherheit gewährleisten

Die Implementierung von Windows 10 erfordert eine gute Vorbereitung sowie ausreichend Know-how und Kapazitäten. Bereits im Vorfeld sollten Sie sich auf den Prozess vorbereiten, erste Vorkehrungen treffen und Ihre Mitarbeiter in den Prozess einbeziehen.

 

Die Umstellung sollte wie ein Projekt geplant werden. Der strukturierte Prozess hilft dabei, nichts zu übersehen und im Zeitplan zu bleiben. Die fachliche Autorität der EDV-Verantwortlichen wird danach beurteilt, wie gut der Umstellungsplan funktioniert hat. Überlegen Sie sich daher gut, ob Sie den Aufwand intern stemmen können, um den Prozess nicht unnötig in die Länge zu ziehen und interne Frustration zu vermeiden.

 

Nach der eigenhändigen Umstellung kommen die Fragen und Probleme

Wenn Sie die Umstellung selbst durchführen, werden Sie erleben, dass die Mitarbeiter eine Menge „Fehler“ melden werden. Manche entstehen, weil man sich noch nicht mit dem neuen Betriebssystem vertraut gemacht hat, andere sind aber wirkliche Inkompatibilitäten, die einen Mehraufwand bedeuten. Hier werden von den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung schnelle Lösungen erwartet. Bereiten Sie sich auf arbeitsintensive Wochen vor… mit viel Rechercheaufwand.

 

Ein professioneller Dienstleister kann den Implementierungsprozess von Anfang bis Ende begleiten und Ihnen die meisten Vorkehrungen und Entscheidungsprozesse abnehmen. Die Erfahrung aus vielen Umstellungsprojekten hilft dabei, teure Fehler zu vermeiden und unvermeidliche kleine Probleme sehr schnell zu lösen. Hier erfahren Sie mehr, über unsere Leistungen und Vorteile, von denen unsere Kunden profitieren.